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Manu: “Autofahrt” [Moodies Vol. 1: Angst]

18. Juni 2010, verfasst von Manu

Tracklist

01_The Big Sleep – Organs

02_Ellen Alien & Apparat – Sleepless

03_The Cure – A Forest (Mark Plati Mix)

04_Holy Fuck – Echo Sam

05_Trent Reznor – Driver Down

06_Mozart – Requiem – Lacrimosa

07_Aphex Twin – Come to Daddy [Pappy Mix]

08_Soap&Skin – DDMMYYYY

09_Nine Inch Nails – Eraser

10_Type O Negative – Fay Wray Come Out And Play

11_M83 – Car Chase Terror!

12_Tool – Triad

13_Enter Shikari – Enter Shikari

14_Dälek – Absence

15_Bat For Lashes – I Saw A Light

16_Kavinsky – The Crash

17_I Monster – The Backseat Of My Car (Sticky Black Vinyl Mix)

Stellt euch eine Autofahrt im Dunkeln vor: einsame Autobahn, Abfahrt, Feldweg, verfahren, Wald, Verfolgung, Kampf, Erleichterung, Chaos, Panik, Unvermeidbarkeit, Tod… Abspann! Ohrkino…

“Angst im Dunkeln” [Moodies Vol. 1: Angst]

17. Juni 2010, verfasst von Manu

Tracklist

01) Peur(s) du noir – Teaser
02) Aldebert – J´ai peur du noir
03) Little Aurélie – J´ai peur

04) Olivia Ruiz – Elle panique
05) Caiman Fu – Pas de panique
06) The Smiths – Panic
07) David Bowie (feat. Nine Inch Nails) – I´m afraid of Americans

08) Metallica – Enter Sandman
09) Aphex Twin – Come to Daddy
10) Thrill Kill Kult – Do you fear for your child?
11) Rammstein – Rammstein

12) Evanescence – Lacrymosa
13) Smashing Pumpkins – Sad Peter Pan
14) Zbigniew Preisner – Where the Angels fear

Stellt euch einen Traum vor…ruhig… besinnlich, auf einmal intensiv, verworren, undurchsichtig, gefährlich,panisch… Albtraum!

Link zum Anhören auf Youtube: Angst im Dunkeln

Moodies Vol. I: Angst

29. Januar 2009, verfasst von Manu

Die erste spezifische Thematik ist ausgelost worden – zugegebenermaßen nach tumultartigen Auseinandersetzungen. Nun ist aber alles gut. Der Vorstand hat zur Optimierung der Beschlussfindung externe Beratung eingeholt, welche zu einem positiven Ausgang des Losverfahrens geführt hat.

Thema Nummer 1 ist also: ANGST [FEAR] !!!

Wenn ihr mitmachen wollt: kurze Mail an uns (siehe Impressum)!!

Moodies Vol. I bis XII – Themenliste

29. Januar 2009, verfasst von Manu

“Moodies” beinhaltet die Erstellung von jeweils 12 CDs pro Teilnehmer zu folgenden Gemütszuständen:

  • Abhängigkeit [addiction / dependence]
  • Aggressivität [aggressivenes]
  • Angst [fear]
  • Chaos [chaos]
  • Geselligkeit [conviviality] –> NEUER NAME GESUCHT
  • Gleichgültigkeit [languidness]
  • Glück [bliss]
  • Herzschmerz [heart-breaking]
  • Hoffnung [hope]
  • Humor [humor]
  • Lust [lust] (in Bearbeitung)
  • Verbundenheit [connection / bond]

Warum gibt’s denn jetzt bei Saturn wieder so viele Schallplatten? * Vier Medien mal anders verglichen!

15. Januar 2009, verfasst von Manu

Die Schallplatte verhält sich zum Menschen wie MP3s zum iPod. Diese These wird hier mal in den Raum gestellt. Vereinfacht heißt das: analog = Mensch, digital = Computer. Also eine Mediums-Diskussion? Ja! Gerne. Jedenfalls ein bisschen. Es geht hier nicht um die Soundqualität (wie die tollen Sprüche: “auf Vinyl hört’s sich ja sooo viel besser an”) sondern um die Unvollkommenheit des menschlichen Wesens. Und das auch noch in Verbindung mit Musik. Neugierig? Dann weiterlesen…

Was ist denn nun besser zum Musikhören? MP3, CD, LP oder gar die alte Audio-Kassette? Gleich vorweg: diese Frage will/kann ich hier gar nicht beantworten. Bin ja kein Physiker… :-) Will nur deutlich machen, warum ich gerade die LP so toll finde (ist eh grad wieder Mode geworden – bin quasi also gerade Mainstream, du vielleicht auch gerade?). Also ein rein subjektives Statement zum Sinn und Unsinn einer möglichen analogen Wiedergeburt in Form von Rille und Nadel.

Es fängt bei digital gespeicherter Musik an. Denn die ist nötig, um die LP wieder aufleben zu lassen. Jedenfalls wage ich mal diese These. Durch MP3s u.ä. lässt sich die eigene Musik-Sammlung jederzeit herumtragen, die unterschiedlichsten Interpreten und Lieder lassen sich sofort anklicken und/oder in liebevoll ausgearbeiteten Playlists wunderbar arrangieren. Und das alles ohne ständige CD-Wechsel und “Geskippe” zum Lieblingssong.

Durch Internet und MP3s ist es einfacher geworden, mit Freunden Musik auszutauschen, neue Musik zu entdecken, bestimmte Songs oder Bands zu finden. Last.FM bietet eine Entdeckungsreise im eigenen Musikgeschmack, Youtube und MySpace liefern (fast) jeden gewünschten Song, Musikmagazine erscheinen teilweise nur noch online (Spinner.com) und nicht mehr als Zeitschrift. Außerdem kann man einfacher auf Magazine weltweit zugreifen. Aus den CDs zu Hause lassen sich (teilweise illegal) MP3s herstellen. Das Artwork eines Albums existiert im Idealfall dann nur noch als Bilddatei im iPod-Coverflow, die “Lyrics” in Form eines kleinen Textbüchleins fallen weg (einige Player können die Liedtexte ja wenigstens “live” beim Abspielen aus dem Internet beziehen…). Unter Freunden werden nun vielleicht nicht mehr CDs o.ä. verliehen, sondern externen Festplatten. Musiksammlungen können so schnell sehr groß werden (die potentielle Nutzung illegaler Tauschbörsen gar nicht erst einbezogen).

Der Punkt der Kriminalisierung und Legalität soll aber an dieser Stelle nicht weiter ausgeführt werden, denn es geht mir hier nicht in erster Line um die Inflation von Musik aufgrund der Größe von Musiksammlungen (was jedoch ebenfalls ein wichtiger diskussionswürdiger Punkt ist, wie ich finde).

Ich möchte an dieser Stelle vielmehr auf das Hörverhalten hinaus – und das ist natürlich sehr typbedingt und individuell. Meine These hierbei lautet, dass viele der oben genannten Punkte dazu führen können, dass einer einzelnen Band, einem Album als Ganzes weniger Zeit gewidmet wird. Oder anders formuliert: Quantitativ wird mehr Musik konsumiert, qualitativ jedoch weniger, je größer der Stellenwert der heimischen MP3-Musiksammlung ist. “Stellenwert” kann hier natürlich sehr weit gefasst werden und müsste in einer empirischen Untersuchung durch einen Kriterienkatalog näher erfasst werden.

Was ist jetzt mit der Schallplatte? Die LP wäre ein mögliches Argument für qualitative Musikkonsumierung. Eigentlich auch schon die CD. Die LP ist hier nur sehr viel konsequenter. Eine Schallplatte ist größer, das Artwork sieht schöner aus, weil es viel mehr Fläche gibt, es ist umständlicher, eine LP aus der Schutzhülle zu holen und sie aufzulegen, dann auch noch genau das gewünschte Lied — sprich: die Rille – zu treffen… alles in allem: eine LP ist emotionaler. Sie ist unperfekt — und das passt meist besser zum Menschen. Ich gebe zu: Man kann Musik genauso genießen, wenn man MP3s benutzt. Aber wo bleibt die Haptik? Das Anfassen? Das in den Händen halten? Im Booklet herumblättern? Hier stehen sich CD und LP prinzipiell in nichts nach, wobei ihr doch zugeben müsst, dass eine CD dabei ziemlich mickrig abschneidet?? :-) Und wie schnell ist ein Lied / Song / Track auf einer CD übersprungen oder als MP3 weggeklickt? Oder wie oft hat es nur der Lieblings-Song eines Albums in deine Playlist geschafft? Erinnert ihr euch noch, wann das letzte mal euer Lieblingslied eines Albums nach jedem 5. Hören des Albums gewechselt hat? Da war die Audio-Kassette noch das beste aller Medien. Leider qualitativ viel zu schlecht: wenn man nicht gerade “BASF Extrem super High Fidelity ultra tolle Quality” benutzt hat, war die Kassette im nächsten Sommer im Walkman echt schäbig in Bezug auf die Klang-Qualität (ich übertreibe natürlich – aber dabei wollte ich doch gar nicht auf Physik und Soundqualität eingehen…).

Also, ihr merkt sicherlich, dass die vorherige, semi-wissenschaftliche Betrachtung der Nutzung digitaler Musiksammlungen nur lanciert war, um den emotionalen Einsatz von Schallplatten zu rechtfertigen (und damit meine ich nicht die Nostalgie im Sinne von: “die knistern so schön…”). Außerdem: wenn man bedenkt, dass LPs als Medium im Privatbereich nicht kopierbar sind, dann sind doch 15 € für eine LP eher gerechtfertigt als für eine CD — oder?

Okay: man könnte sich natürlich auch gewissenhaft nur ganze Alben in die Playlists laden (mit der richtigen Reihenfolge der Titel), die Artworks runterladen, die Songtexte gleich dazu und das alles bei mindestens 192kbit/s pro Song (und wieder bin ich bei Soundqualität) auf der heimischen Anlage ausgeben lassen und sich für jedes neue Album auf MP3 richtig viel Zeit nehmen… aber wer ist so konsequent? Da freue ich mich doch lieber auf den Monatsersten und stürze mich auf die dann erstandenen Datenträger — seien es CDs oder Schallplatten (auf letztere stürze ich mich ein bissl lieber :-) ). Konditionierung ist also der erste Schritt zur musikalischen Glückseligkeit!? Dabei gebe ich dann gleich noch Kleinlaut zu, dass mir die Artworks doch nicht immer so wichtig sind und es mir doch in erster Linie auf die Musik ankommt ;-)

Und dann probiere ich, die qualitativ gestiegene Musik irgendwie auf den iPod zu bekommen… man will ja schließlich auch im Zug Musik hören… oder bei Freunden… oder im Auto… ach ja — und wie macht man denn aus Schallplatten am besten tollte Mixtapes für Freunde?? Signal aus Verstärker durch Soundkarte schleifen… Aufnahmeprogramm, WAV-Datei…ach…Mist…

* Ach ja, die Saturn-Überschrift: Bitte in diesem Laden nur gucken – nicht kaufen. Für’s Kaufen gibt es doch viel tollere Läden als Saturn und Mediamarkt. Besonders in Braunschweig… ;-) Und zwar: http://www.cafe-riptide.de

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